Donnerstag, 27.Februar 2020

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Im Rahmen der Aktionen "Ungeziefer" (1952) und "Festigung" (1961) wurden insgesamt 11.000 bis 12.000 Menschen aus dem Sperrgebiet entlang der Innerdeutschen Grenze in das Landesinnere der DDR zwangsumgesiedelt. Dabei lag der Fokus des SED-Regimes vor allen Dingen auf Personen, die in politischer Hinsicht als unzuverlässig galten. Mit diesen erzwungenen Umzügen, durch die ganze Ortschaften ihre Bevölkerung verloren, ging viel Leid einher. 
In diesem Artikel auf insuedthueringen.de lesen Sie die persönliche Geschichte und die schmerzvollen Erfahrungen des Verlusts der Heimat von Marie-Luise Tröbs. Am 3. Oktober 1961 wurde das damalige Mädchen und ihre Familie dazu gezwungen, von Geisa nach Ilmenau umzuziehen. 

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Interaktive Karte
Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Beratungstermin 2020 Q1

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Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
E-Mail:  info@thla.thueringen.de

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